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Der Teufelskreis des Rheumaschmerz

Gleichgültig, ob rheumatische Erkrankungen entzündlicher Natur sind oder abnutzungsbedingt - egal ob es sich um Gelenk- oder Weichteilrheumatismus handelt - eines haben alle rheumatischen Erkrankungen gemeinsam: den Schmerz!
Aber gerade bei Rheuma löst der Schmerz einen Teufelskreis aus. Schmerz bereitet Stress, Stress führt zu Anspannung und Verspannung. Verspannung bedeutet zusätzliche Belastung der betroffenen Körperregion. Belastung bedeutet verstärkte Abnützung, verstärkten Schmerz und verstärkten Stress.

Hinzu kommt, dass die schmerzenden Körperpartien eine sogenannte Schutzhaltung einnehmen und so nur wenig bewegt werden. Hier entwickelt sich ein zweiter Teufelskreis: Wenig Bewegung bedeutet geringere Durchblutung und schlechtere Sauerstoffversorgung. Es entsteht eine Stoffwechselreaktion, in der Schlacken nur noch schlecht abtransportiert werden. Dadurch kommt es zu weiteren Verspannungen und schmerzhaften Verhärtungen.

Der Griff zum Schmerzmittel ist zwar naheliegend, kann aber die Ursachen der Schmerzen nicht beheben. Langfristig werden immer stärkere Medikamente notwendig, aber auch sie können den Teufelskreis des Rheumaschmerzes nicht durchbrechen. Wenn die Ursachen der Erkrankung nicht behandelt werden, erfahren die Schmerzen durch zusätzliche akute Schübe eine immer stärkere Betonung und drängen sich mehr und mehr in den Mittelpunkt des täglichen Lebens.